eCommerce Checkliste 2 – Livetest & Shopsystem

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  • 7. Dezember 2015

Zu Teil 1: eCommerce Checkliste – Budgetplanung und USP

Im ersten Teil unserer eCommerce Checkliste ging es um Budgetplanung und Alleinstellungsmerkmale. In Teil 2 geht es um den Livetest sowie die Auswahl der passenden IT Infrastruktur.

6. Testen Sie Ihr Produkt in der Praxis

Bevor Sie ein ganzes Shopsystem einrichten, ist es sinnvoll, Ihre Idee einem Praxistest zu unterziehen. Dafür empfehlen wir Ihnen folgende Schritte:

  1. Richten Sie eine einfache Webseite ein, auf der Sie Ihr erfolgsversprechendstes Produkt anbieten.
  2. Definieren Sie Ihre Zielsetzung mit dem Test. Wie viele Abschlüsse in welchem Zeitraum sind notwendig, um das Ergebnis als positiv werten zu können?
  3. Sorgen Sie für ausreichende Besucher – zum Beispiel durch Google Adwords
  4. Messen Sie das Ergebnis – zum Beispiel Bestellungen, Käufe und Besucherzahlen – und ermitteln Sie daraus den Erfolg Ihres Vorhabens

Das Ergebnis ist positiv? Herzlichen Glückwunsch – weiter geht’s!

Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend: Testen Sie weiter und optimieren Sie Ihre Angebote

7. IT-Infrastruktur

Nun ist es an der Zeit, für eine angemessene IT Infrastruktur zu sorgen. Dazu ist eine umfassende Bedarfsanalyse notwendig, die die folgenden Punkte auch unter dem Aspekt des Wachstums berücksichtigen sollte:

  • Welches Shopsystem?
  • Benötigen Sie ein Warenwirtschaftssystem? Wenn nicht jetzt, gegebenenfalls in der Zukunft?
  • Benötigen Sie eine Webseite?
  • Was für einen Server?

Wichtig bei der Planung der IT Infrastruktur ist es, auch zukünftige Gegebenheiten zu berücksichtigen. Vielleicht benötigen Sie im ersten Schritt kein Warenwirtschaftssystem. Was nicht ist, kann ja noch werden. Deswegen ist es sinnvoll, sich von Anfang an nach Shopsystemen umzusehen, zu denen es viele Standard-Schnittstellen von ERP Anbietern gibt. Dazu gehören beispielsweise Magento, Oxid eSales und Shopware.

8. Rechte und Internetsicherheit

Spätestens jetzt ist es auch an der Zeit, sich mit den wichtigen Gesetzen auseinaderzuusetzen, die für den Internethandel zählen. Denn Abmahnungen können schnell teuer werden. Und auch Vater Staat kassiert schnell ab, wenn Sie wesentliche Fristen versäumen. Kümmern Sie sich also

  • Um die Rechtssicherheit Ihrer Shops – zum Beispiel hinsichtlich Lieferzeiten, Impressum, Button-Lösung etc.
  • Um vollumfängliche AGBs
  • Um alle finanzrechtlichen Aspekte. Wenn Sie sich dabei nicht sicher fühlen, ist der Weg zum Steuerberater unausweichlich

Die nächsten Schritte

Nun haben Sie die wichtigsten Schritte für Ihren erfolgreichen Einstieg in den eCommerce gemeistert.

Das weitere Vorgehen hängt von Ihren Zielen ab. Für eine Förderung oder ein Kredit ist ein Business Plan sinnvoll. Ist die Finanzierung gesichert, spricht nichts dagegen, durchzustarten. Wichtig jedoch bleibt, dass Sie vor allem die aktuelle Gesetzgebung aufmerksam verfolgen – und bereit sind, Marketing und Sortiment stets aktuell zu halten.

 

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